Bewegung – ein Gemeingut für alle
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- 05 Okt. 2026
Gemeinsam in Bewegung, in all ihren Formen: Die Œuvre Nationale verdeutlicht ihre Vision von Sport und Bewegung.
© Aurélie Costantini
Spazierengehen, Tanzen, Spielen im Freien oder Training im Verein haben eines gemeinsam: Diese Bewegungsformen kommen allen zugute – weit über die sportliche Leistung hinaus. Genau diese Überzeugung konkretisiert die neue Definition des Bereichs Sport & Gesundheit. Sie wurde vom Gremium für Sport & Gesundheit gemeinsam mit dem beratenden Gremium Sport & Gesundheit und einem von SNAKKE geleiteten Workshop erarbeitet und anschließend vom Verwaltungsrat verabschiedet.
Mehr als Spitzensport: Bewegung für alle
Die Œuvre unterstützt den Spitzensport über die Mittel, die sie dem COSL zur Verfügung stellt. Der organisierte Sport bleibt dabei ein wesentlicher, aber nicht der einzige Baustein: Auch Spazierengehen, Tanzen, Spiele im Freien, sanfte Gymnastik sowie Mannschafts- und Einzelsportarten haben ihren Platz. Die vom Verwaltungsrat verabschiedete neue Definition präzisiert diese Vision und ergänzt sie um weitere Kriterien.
Mit diesem inklusiven Ansatz tragen die unterstützten Projekte je nach ihrer Ausrichtung dazu bei, die körperliche und seelische Gesundheit der Bevölkerung zu verbessern sowie den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität zu stärken – für alle, unabhängig von Alter, Fähigkeiten, Herkunft oder Lebenssituation.
Vier Kriterien für die Förderung durch die Œuvre
Projekte, die die Œuvre in diesem Bereich unterstützt, müssen eines oder mehrere der folgenden vier Kriterien erfüllen:
- Prävention – Projekte, die körperliche Aktivität als Mittel zur Gesundheitsprävention nutzen, für alle Altersgruppen und Lebensphasen.
- Inklusion, Integration, Zugang und Teilhabe – der Abbau finanzieller, physischer, kultureller oder geografischer Barrieren, die manche Menschen an Bewegung hindern, mit besonderem Augenmerk auf den Frauen- und Mädchensport.
- Gemeinschaftliches Wohlbefinden, sozialer Zusammenhalt und Lebensqualität – Bewegung als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Unterstützung der seelischen Gesundheit.
- Safeguarding – ein schützender Rahmen, frei von Gewalt, Diskriminierung oder Missbrauch, mit entsprechend geschulten Betreuenden, sowohl im organisierten Vereinssport als auch bei informellen Initiativen.
Diese neue Definition umfasst keine medizinischen, therapeutischen oder rehabilitativen Maßnahmen; diese fallen in den Zuständigkeitsbereich des Gesundheitswesens und nicht in den Bereich Sport & Gesundheit der Œuvre.