Tennis Spora
Tennis Spora zeigt mit Tennis pour tous, dass echter Sport keine Barrieren kennt – sondern Chancen schafft, Menschen verbindet und Vielfalt feiert.
Charles Berna und Charlotte Rodier von Tennis Spora
© Rari Matei
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Aktionsbereich Sport und Gesundheit
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Zeitraum 2024
Tennis wirklich für alle zugänglich machen – das ist das Ziel von Tennis pour tous, dem inklusiven Programm von Tennis Spora. Es basiert auf drei Säulen: angepasstes Tennis, Ceci-Tennis (für blinde und sehbehinderte Menschen) und Para-Tennis (für Rollstuhlfahrer*innen). Das Programm bietet hochwertigen, individuell angepassten Unterricht für Menschen mit körperlicher, geistiger oder sensorischer Beeinträchtigung.
Dieses Projekt liegt mir sehr am Herzen. Ich wollte immer etwas Positives im Leben anderer bewirken – und das mit meiner Leidenschaft für Tennis verbinden zu können, ist ein großes Glück.
Charlotte Rodier Tennis Spora
Gestartet im September 2021, hat sich Tennis pour tous Schritt für Schritt weiterentwickelt und professionalisiert. Inzwischen finden wöchentlich rund zehn Unterrichtsstunden für verschiedene Gruppen statt. Dank eines Sozialtarifs ist das Programm für alle Familien offen – ohne finanzielle Hürden. Der Erfolg spricht für sich: Die Kurse sind gut besucht, die Rückmeldungen durchweg positiv – und neue Ideen stehen bereits in den Startlöchern.
Herausforderungen und Gemeinschaftsaufbau
Der Start war nicht einfach. Wie oft bei inklusiven Initiativen braucht es Zeit, um bekannt zu werden. Es brauchte viele Kontakte, Vorführungen und Entdeckungstage, um die richtigen Menschen zu erreichen und das Vertrauen der Familien zu gewinnen. Auch die Gruppeneinteilung – angepasst an Niveau und spezifische Bedürfnisse – war eine echte logistische Herausforderung.
„Ohne die Unterstützung der Œuvre Nationale hätte dieses Projekt nicht entstehen können. Sie haben uns mit den richtigen Partnern vernetzt – darunter das LPC und mehrere Fachverbände. Dieses Netzwerk hat dem Projekt zum Durchbruch verholfen.“
Heute ist daraus eine starke Gemeinschaft entstanden, mit gegenseitigem Vertrauen und sichtbarem Fortschritt.
Stille Siege… und Weltmeistertitel
Die größte Freude? Die kleinen Fortschritte der Teilnehmenden. Das Lächeln nach dem Training. Der Stolz über einen gelungenen Vorhandschlag. Die Freude am Spiel. „Tennis ist für unsere Schüler*innen zu einer echten Quelle der Freude geworden. Es gehört zu ihrem Leben. Ihre Dankbarkeit ist meine größte Belohnung.“
Und manchmal führen diese Fortschritte bis aufs Siegerpodest: Im vergangenen September gewann Liz Conzemius – ausgebildet im Ceci-Tennis des Projekts – die Weltmeisterschaft in ihrer Kategorie. Ein großer Stolz für den Verein – und ein Beweis, dass alles möglich ist, selbst aus einem einfachen Anfängerkurs heraus.
Tennis ist für unsere Schüler*innen zu einer echten Quelle der Freude geworden. Es gehört zu ihrem Leben. Ihre Dankbarkeit ist meine größte Belohnung.
Charlotte Rodier Tennis Spora
Ein wachsendes Projekt mit langfristiger Perspektive
Tennis pour tous ist ein lebendiges Projekt, das sich an die Wünsche und Ziele der Teilnehmenden anpasst. Das Team lernt ständig, passt sich an, hört zu, entwickelt sich weiter. Diese Flexibilität und der Mensch-im-Mittelpunkt-Ansatz sind die Grundlagen des Erfolgs.
Langfristig will Tennis Spora den Behindertensport fest im Vereinsleben verankern. Das Projekt soll weiterwachsen, bestehen bleiben und auch andere Vereine inspirieren. Ziel ist ein wirklich inklusiver Tennissport, in dem Freizeit und Leistung Hand in Hand gehen, getragen von Respekt und Wertschätzung.
Sport ist ein Instrument der Inklusion und ein Motor der Entwicklung. Jede*r verdient die Chance, zu spielen, sich zu entfalten und zu wachsen. Gemeinsam machen wir das möglich
Charlotte Rodier Tennis Spora
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